Wer sich einen neuen Mac Mini mit M6- oder M5-Pro-Chip zulegen will, muss tief in die Tasche greifen. Der Einstiegspreis liegt bei 1.049 Euro - und das bei mageren 256 Gigabyte Speicherplatz. Wer mehr Platz braucht, zahlt drauf: 512 GB kosten 220 Euro extra.
Das wäre noch verkraftbar, wenn man den Speicher selbst aufrüsten könnte. Doch genau das hat Apple jetzt verbaut. Beim Vorgängermodell mit M4-Chip war die SSD noch mit einer Schraube befestigt und konnte getauscht werden.
Wie t3n berichtet, hat das Unternehmen Expand Mac Mini die neuen Geräte untersucht. Das Ergebnis: Die NAND-Speichermodule sind fest auf der Hauptplatine verlötet. "Kein Steckplatz bedeutet: Es gibt nichts zum Austauschen", heißt es vom Anbieter, der sich auf Mac-Mini-Upgrades spezialisiert hat.
Kritiker sehen darin ein falsches Signal in Zeiten steigender Hardware-Preise. Geht der Speicher kaputt, ist der ganze Mac hin. Das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Immerhin: Beim größeren Mac Studio mit M5-Max- und M5-Ultra-Chip bleibt der Speicher weiterhin austauschbar. Für alle, die auf den kompakten Mini setzen wollen, bleibt nur die Wahl: Beim Kauf tief in die Tasche greifen - oder auf externe Speicherlösungen ausweichen.