An der "wunderschönen Layla" kommt aktuell niemand vorbei. Ob man möchte oder nicht: Der Ballermann-Song ist definitiv der Sommerhit des Jahres. Doch tatsächlich möchten viele das lyrische Meisterwerk nicht hören. Grund: Der Text sei sexistisch.
Es geht nun sogar so weit, dass zwei Städte in Deutschland "Layla" bereits verboten haben! In Düsseldorf und Würzburg darf der Song offiziell nicht mehr öffentlich gespielt werden. Einige Radiosender verbannen den Song ganz oder spielen ihn erst ab 22 Uhr. In Österreich wurde der Hit in den vergangenen Wochen lediglich zwei Mal in den Radios gespielt. Dabei ist der Song aktuell seit mehreren Wochen auf Platz 1 der österreichischen und deutschen Charts.
Die Künstler DJ Robin und Schürze sprechen von "Wahnsinn". Ihrer Ansicht nach müsse man in Zukunft die Hälfte aller Songs streichen, wenn man den Maßstab bei "Layla" ansetzt.
Für Oktoberfest-Chef Clemens Baumgärtner ist jetzt schon klar, dass er sich auf diese Diskussion nicht einlassen wird: "Ich bin nicht die Musikpolizei. Ich halte aber überhaupt nichts von einer Verbotskultur. Es ist zwar populär, Dinge zu verbieten, entspricht aber nicht meiner Haltung. Ich glaube, dass sich schlechte Musik eh nicht durchsetzen wird."
Mallorca-Stars machen sich gegenüber "Bild" über die Verbote lustig. So meint Ikke Hüftgold, dass sich das Außenministerium auch einschalten sollte und er bereit für einen Staatsempfang von Biden sei.
Mickie Krause erinnert sich, dass er 1999 wegen eines Verbots sogar zum Star wurde. So wollte man seinen Song "Zehn nackte Frisösen" verbieten. Ergebnis: "Ich bin um 20 Plätze in den Charts gestiegen".
Was sagst du? Ist der Song sexistisch, Kunstfreiheit oder einfach nur Gaga?