AfD-Chef bei Opel-Demo von Arbeitern verjagt

Der Chef der "Alternative für Deutschland" in Thüringen, Björn Höcke, wollte sich mit den Beschäftigten von Opel solidarisch zeigen. Diese verzichteten aber lieber.
Björn Hecke setzt sich in seiner Partei immer wieder für Abschiebungen ein - dieses Mal traf es ihn aber selbst. Dabei wollte sogar Arbeiter helfen, die für den Erhalt ihrer Firma kämpfen.

Keine Hilfe der AfD erwünscht



In der ostdeutschen Stadt Eisenach gingen rund 1.400 Menschen auf die Straße. Der Grund: Das Opel-Werk soll geschlossen werden. Die Arbeiter wären damit von einem Tag auf den anderen ihren Job los. Über solidarische Unterstützung freuten sich die Opelianer zwar, jedoch kippte die Stimmung, als Björn Hecke um die Ecke kam, um bei der Demo mitzuwirken.

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Die Arbeiter wollten den umstrittenen AfD-Politiker nicht in ihren Reihen haben. Bevor der Hecke nur in ihre Nähe kam, drängten sie ihn schon fort. Mit schrillen Trillerpfeifen und "Auf Wiedersehen"-Sprechchören schickten sie den Politiker weg. Der Betriebsrat von Opel erklärte daraufhin, dass man keine Hilfe von der AfD bräuchte.

Höcke umstritten

Der Thüringer AfD-Chef gilt als "Rechtsaußen-Politiker". Immer wieder spricht er sich gegen den Islam aus, bezeichnete den als Prophet geltenden Mohammed gar als "Kriegstreiber". (slo)

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