Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) will den thüringischen Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aus der Partei ausschließen. Er hatte zuletzt mit abfälligen Äußerungen zum Holocaust-Mahnmal in Berlin für Empörung gesorgt.
Höcke war immer wieder durch provokante Äußerungen negativ aufgefallen. Zuletzt hatte er in einer Rede die Erinnerungskultur in Deutschland kritisiert und das Holocaust-Mahnmal in Berlin ein "Mahnmal der Schande" genannt. Höckes Äußerungen hätten der Partei immer wieder "schwere Schäden" zugefügt, heißt es aus Kreisen des Bundesverstandes, berichtet die "Huffington Post".
"Das Bild der AfD, das Höcke immer wieder mit seinen Aussagen in der Öffentlichkeit erzeugte, entspricht nicht dem, wie wir wirklich sind und wie wir wahrgenommen werden wollen", sagte Parteichefin Frauke Petry laut Teilnehmern der Sitzung. Petry hat den Vorgang auf Facebook bestätigt.