Affe im Internet bestellt: Frau (31) verlor 3.000 Euro

So süß: Kapuzineräffchen, aber leider nicht für 31-Jährige
So süß: Kapuzineräffchen, aber leider nicht für 31-JährigeBild: picturedesk.com (Symbol)
Ihren sehnlichsten Wunsch, nämlich einen Kapuzineraffen, wollte sich eine Weinviertlerin erfüllen, orderte aus Kamerun ein Äffchen, überwies in Raten 3.000 € und wartete und wartete und wartete ...
Äffchen kann sich eine äußerst vertrauensselige 31-Jährige aus dem Bezirk Mistelbach derzeit nur im Fernsehen und am Smartphone anschauen: Denn der heiß begehrte Primat fand den Weg ins Weinviertel nicht.

Die Frau aus dem Weinviertel hatte auf eine Internetanzeige reagiert und sich ein Kapuzineräffchen aus Kamerun bestellt. Brav überwies sie in mehreren Raten 3.000 Euro und wartete hoffnungsvoll auf den ersehnten, tierischen Familienzuwachs.

Anzeige bei Polizei

Nach einer bangen Zeit des langen Wartens ging die Frau schließlich zur Polizei und musste erkennen: Kein Affe, dafür Geld futsch! Der Betrag, den sie über ein bekanntes Finanzdienstleistungsunternehmen überwiesen hatte, dürfte für immer verloren sein. Hoffnung, den Betrügern auf die Spur zu kommen, hat die Exekutive wenig – denn die Internet-Betrüger ändern ihre Adressen und Namen so häufig wie Affen von Baum zu Baum springen.

Übrigens: Bezüglich Kapuzineraffen gibt es in Niederösterreich keine Tierhalterbeschränkung, das heißt: Die Haltung dieser Tiere ist - unter bestimmten Voraussetzungen (wie keine Einzelhaltung, Innen- und Außengehege) erlaubt. Die Haltung von Kapuzineräffchen muss auch bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden!

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