Afghanen von Landsleuten brutal überfallen

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Sie sollen mit Fäusten und einem Gürtel aufeinander losgegangen sein. Bei der Schlägerei einer Gruppe afghanischer Asylwerber in Linz-Urfahr waren laut Polizei auch ein Messer sowie Pfefferspray im Spiel. Auslöser des Streits war eine gestohlene Armbanduhr.
 
Samstagabend gegen 18.30 Uhr meldete sich eine Gruppe afgahnischer Asylwerber bei der Polizeinspektion Kaarstraße in Linz Urfahr. Die Männer gaben an, von mehreren Landsleuten überfallen und mit einem Messer und Pfefferspray angegriffen worden zu sein. Die Täter hätten eine Armbanduhr und Bargeld gestohlen.

Eine Fahndung nach den zum Teil namentlich bekannten Angreifern blieb zunächst ohne Erfolg. Wie sich bei der Vernehmung durch einen Dolmetscher herausstellte, geschah der Raub bereits vor vier Tagen.

Laut Angaben der Beteiligten ging es am Samstag nur um die Rückgabe der geraubten Uhr sowie dem Geld. Im Zuge dieser Übergabe gerieten die beiden Gruppen in heftigen Streit.

Wie die Polizei berichtet, gingen die Männer mit Fäusten und einem Gürtel aufeinander los. Einer der Beteiligten soll dabei einen Pfefferspray eingesetzt haben. Die Angeifer flüchteten.

In der Asylunterkunft eines verdächtigen Jugendlichen stellten die Polizisten anschließend die Armbanduhr sicher. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft ordnete Anzeige auf freiem Fuß an.

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