Afrika Cup: Schiedsrichter pfeift in 86. Minute ab

Schiedsrichter Janny Sikazwe
Schiedsrichter Janny SikazweREUTERS
Kuriose Szenen beim Afrika Cup! Ein Schiedsrichter hatte es offenbar besonders eilig, er pfiff in der 86. Minute ab. Danach kam es zu kuriosen Szenen.

Im Duell zwischen Mali und Tunesien kam es zu einem Vorfall, den es im Profi-Fußball nur selten gibt. Referee Janny Sikazwe aus Sambia hatte womöglich nach dem Spiel noch einen dringenden Termin. Jedenfalls pfiff er das Match bereits in der 86. Minute ohne ersichtlichem Grund ab. Doch dann ging das Chaos erst richtig los.

Besonders die Tunesier, die zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurücklagen, liefen gegen den verfrühten Schlusspfiff Sturm. Ergebnis: Der Schiedsrichter ließ doch weiterspielen. Doch dann der nächste Schlusspfiff: Diesmal 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, ohne Nachspielzeit.

Erneut Aufregung bei Tunesien - und erneut sollte es weitergehen. Sikazwe legte die Nachspielzeit auf drei Minuten fest und bat die beiden Mannschaften nochmals aus der Kabine. Tunesien aber hatte da keine Lust mehr, so blieb es beim 1:0-Sieg von Mali.

Kone (48.) erzielte per Elfmeter das Goldtor für Mali, bei Tunesien verschoss Khazri (77.) einen Strafstoß. Mali spielte ab der 87. Minute in Unterzahl, der eingewechselte El Bilal Toure sah wegen eines Foulspiels Rot.

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