Aggressive Krähen: Ist die Fußball-WM schuld?

Familie Fleischmann: Die Mutter geht ungern mit dem Baby allein am Krähenbaum (im Hintergrund) vorbei.
Familie Fleischmann: Die Mutter geht ungern mit dem Baby allein am Krähenbaum (im Hintergrund) vorbei.Bild: Sabine Hertel
"Heute"-Lokalaugenschein am Spittelberg: Ortskundige vermuten das laute WM-Public-Viewing als Ursache für die Aggressivität der Krähen.

Großes Rätselraten um die Angriffe von aggressiven Krähen am Spittelberg in Wien-Neubau, die in mehreren Fällen Passanten angefallen und teilweise blutige Wunden verursacht haben. Beim „Heute"-Lokalaugenschein geben langjährige Anrainer unter anderem dem Public-Viewing der Fußball-WM in den Schanigärten der Gegend die Schuld.

Christiane S. – sie wohnt seit 30 Jahren in der Spittelberggasse – erklärt die Aggressivität der Krähen in den Bäumen mit dem „großen Lärm", der während der WM-Übertragungen herrscht: „Vor allem bei Matches am Abend, wo viele Gäste schon betrunken sind, ist es derart laut, dass ich sogar meine Fenster zur Gasse zumachen muss, um Ruhe zu haben."

Umgebungslärm regt Krähen auf

Dass die aggressiven Sturzflüge der Krähen dem Umgebungslärm geschuldet sind, erklärt eine andere Anrainerin so: „Früher haben die Krähen in der Gegend auch Junge gehabt und waren trotzdem nicht so aggressiv."

Eine junge Mutter mit Baby im Kinderwagen geht wegen der gefährlichen Vögel nicht mehr so gern allein aus dem Haus: „Mir wurde geraten, eine Decke über den Buggy zu legen. Aber das mach' ich ganz sicher nicht.

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