AK-Chef Wieser: "Hepatitis-Impfung für Feuerwehr mus...

Bild: Fotolia

Seit Jahren bekommen so genannte Risikogruppen - beispielsweise Tätowierer oder auch Müllsortierer - Gratis-Hepatitis-Impfungen. Laut Gesundheitsministerium zählen Feuerwehrmitglieder aber nicht dazu. Das nö. Landesfeuerwehrkommando kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Ebensowenig der nö. Arbeiterkammer-Chef Markus Wieser. Er stellt sich nun auf die Seite der Silberhelme.

Seit Jahren bekommen so genannte Risikogruppen – beispielsweise Tätowierer oder auch Müllsortierer – Gratis-Hepatitis-Impfungen. Laut Gesundheitsministerium zählen Feuerwehrmitglieder aber nicht dazu. Das nö. Landesfeuerwehrkommando kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Ebensowenig der nö. Arbeiterkammer-Chef Markus Wieser. Er stellt sich nun auf die Seite der Silberhelme.
"Wer seine Gesundheit und Freizeit zum Wohle anderer einsetzt, darf selbst nicht gefährdet werden und muss auf die bestmögliche Unterstützung vertrauen können", sagt Markus Wieser. Rund 100.000 nö. Florianis müssen, wenn sie sich gegen Hepatitis A und B impfen lassen wollen, nämlich ganz schön in die Tasche greifen.

Laut einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ gehören sie nämlich nicht zur Risikogruppe. Und bekommen somit auch keine Gratis-Impfung der AUVA.

"Das ist ein unhaltbarer Zustand", so der Arbeiterkammer-Chef und stellt sich mit der Kritik auf die Seite von Landesfeuerwehrkommandant Didi Fahrafellner. Er hatte bereits betont, diese Entscheidung nicht gut zu heißen, da "wir bei rund 10.000 Verkehrsunfällen, bei denen auch oft Blut fließt, Ersthelfer sind."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen