AK fordert bessere Regeln bei Hitze am Arbeitsplatz

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Leiden Sie auch schon unter der Hitze am Arbeitsplatz, können sich kaum noch konzentrieren und der Kreislauf streikt? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen auch. Das darf nicht so sein, stellt AK Niederösterreich-Chef Markus Wieser klar.
So sehr man sich auf den Sommer freut – in der Arbeit können die heißen Temperaturen ganz schön zu schaffen machen. Geringere Konzentration, Kreislaufprobleme & Co. – die Arbeit soll man aber dennoch fehlerfrei machen.

Laut Gesetz muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass es "keine erheblichen Beeinträchtigungen durch (...) Hitze oder vergleichbare Einwirkungen" gibt. Was das jetzt in der Praxis und im Alltag genau heißt, ist nicht klar beschrieben.

"Arbeitnehmer müssen endlich geschützt werden"

"Die Bestimmungen derzeit sind unverbindlich und schwammig", kritisiert die AK Niederösterreich. Lediglich Bauarbeiter hätten ab 32,5 Grad Hitze ein Recht auf "hitzefrei" – und auch das ist eine unverbindliche Sonderregelung und gilt nur, wenn die Temperatur im Schatten länger als drei Stunden besteht. Mitarbeiter der Straßenmeisterei beispielsweise fallen bereits komplett durch den Rost.

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Arbeitnehmer müssen vor gesundheitsgefährdender Hitze am Arbeitsplatz endlich gesetzlich geschützt werden", fordert deshalb AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Er fordert von der Bundesregierung, hier entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

AKNÖ-Präsident Markus Wieser
AKNÖ-Präsident Markus Wieser
"Es braucht rasch gesetzliche Klarstellungen, um die Beschäftigten zu schützen sowie Arbeitsunfälle und dadurch Ausfälle der Beschäftigten, die auch für die Arbeitgeber nicht angenehm sind, zu vermeiden", so Wieser.

(nit)

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