Österreich

AK fordert nun Hilfspaket

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:07

11.000 Junge suchen Job: Vom Ende der Wirtschaftskrise und einer Entspannung am Arbeitsmarkt spüren zumindest 11.000 junge Oberösterreicher noch nichts: Sie sind arbeitslos, haben keine Lehrstelle oder sind in Schulungsmaßnahmen geparkt. AK-Präsident Johann Kalliauer fordert nun ein Maßnahmenpaket und kritisiert die Förderungspraxis.

Seit August 2008 ist die Jugendarbeitslosigkeit in OÖ um 33,5 Prozent gestiegen, die Zahl der Lehrstellensuchenden um 12,4 Prozent, jene der Jungen in Schulungsmaßnahmen gar um 60,7 Prozent. Wobei der AK speziell der Rückgang der Lehrverträge um 14,1 Prozent ein Dorn im Auge ist: Dies trotz großzügiger Förderungen für die Ausbildung. Hier verpuffe das Geld sinnlos, so die Kritik der AK.

Kalliauer fordert nun die Gründung einer Jugend-Ausbildungsgesellschaft durch das Land, zu der die AK 500.000 Euro beitragen würde: Wir können uns junge Menschen ohne Job einfach nicht leisten!

Skeptisch äußert sich WK-Boss Rudolf Trauner: Es gebe keine Notwendigkeit, Oberösterreichs Betriebe würden Jugendliche sehr wohl ausbilden.

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