Wie ein Test der Arbeiterkammer beweist, gibt es bei Flug- und Hotelpreisen bei einer Online-Buchung beträchtliche Preisunterschiede. Diese hängen vom Endgerät, dem Tag und dem Bundesland ab.
Als die AK bei booking.com das günstigste Hotel im Oktober suchte, war es auf sechs Notebooks, darunter dem MacBook Air, um 278 Euro teurer als auf den zwei verwendeten Smartphones. Außerdem habe es am Erhebungstag bis zu vier unterschiedliche Preise gegeben. Bei den Plattformen opodo.com, swoodoo.at und fluege.de wurden unterschiedliche Flugpreise angezeigt – mit sogar bis zu 400 Euro (!) Preisunterschied, je nach Gerät.
Insgesamt seien die Methoden „nicht nachvollziehbar“, so Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Preisvergleiche beim Online-Shopping sind demnach vor viele Herausforderungen gestellt. Handy und Computer können somit darüber entscheiden, wie günstig oder teuer man urlaubt. Die AK empfiehlt daher anonymes Surfen. Um seine IP-Adresse zu verbergen, gibt es sogenannte Anonymizer.