Akademikerball: Polizei mit 'Selfie-Sticks' ausgerüstet

Bei ihrem Einsatz rund um den Akademikerball sind bis zu 2.800 Polizisten, darunter 29 Kamera-Teams, im Einsatz. Die Polizei will mit den Kameras mögliche Angriffe und Provokationen der Ballgegner besser dokumentieren. Körperkameras werden nicht verwendet. "Heute.at" sprach mit der Polizei. So rüsten sich die Beamten.
Bei ihrem Einsatz rund um den sind bis zu 2.800 Polizisten, darunter 29 Kamera-Teams, im Einsatz. Die Polizei will mit den Kameras mögliche Angriffe und Provokationen der Ballgegner besser dokumentieren. Körperkameras werden nicht verwendet. "Heute.at" sprach mit der Polizei. So rüsten sich die Beamten.

Keine Helmkameras (die werden erst erprobt und eignen sich eher für Einzelamtshandlungen), und auch keine Körperkameras tragen die Polizisten, die rund um den Akademikerball im Einsatz sind, sondern Kameras mit einer Art Selfie-Sticks, also Stative, die in der Menge möglichst hoch gehoben werden können.

Fotografiert werden sollen damit natürlich nicht die Beamten selbst, sondern die Sticks erlauben es, den Aufnahmewinkel auf die Demonstranten über die Köpfe hinweg zu platzieren, um so Beweismaterial bei eventuellen Ausschreitungen zu sichern, wie Oberst Johann Golub im Gespräch mit "heute.at" erklärt.

Insgesamt 29 Teams zu je drei Polizisten sind mit solchen Geräten sind in der Innenstadt unterwegs. "Einer filmt, zwei decken den Kameramann", so Golub. Auf diese Weise sollen die Teams schnell bei möglichen Brennpunkten vor Ort sein.
Angst vor radikalen Gruppen

"Wir glauben, dass die Demos ruhig verlaufen. Wenngleich auch mit radikalen Gruppen zu rechnen ist", meint Golub. Auf sozialen Netzwerken hätten sich schon solche angekündigt. Auch gegen sogenannte "Clown Armys" sei man vorbereitet, also Demonstranten, die Polizisten absichtlich provozieren.
 
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