Akademikerball: Polizei erwartet Demo-Touristen

Demonstranten am Stephansplatz
Demonstranten am StephansplatzBild: Archiv
Auf Facebook wird um Demo-Touristen aus dem Ausland geworben. Die Polizei will diese gar nicht erst zum Akademikerball nach Wien lassen.

Die Exekutive rüstet sich für einen Großeinsatz am Freitag (26. Jänner) in der Wiener City. Die Demos gegen den Akademikerball könnten heuer wieder in Randale ausarten. Polizeipräsident Gerhard Pürstl rechnet mit "deutlich höherer Gewaltbereitschaft" als in den letzten Jahren. 3.000 Beamte stehen bereit, davon 900 aus den Bundesländern.

Busse nicht nach Wien lassen

Laut Pürstl könnten "Demo-Touristen" aus Deutschland, Italien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn nach Wien kommen und für Ärger sorgen. "Der Akademikerball hat großes Mobilisierungspotential bei radikalen Linken", so Pürstl. Der Polizeichef will Busse mit Demonstranten aus dem Ausland noch vor Wien stoppen und wieder nach Hause schicken.

Keine Bodycams

Ausschreitungen und Blockaden der Zufahrtswege zur Hofburg sollen verhindert werden. Kamerateams werden "zur Beweissicherung" im Einsatz sein. Die Beamten werden keine Bodycams mitführen, so Pürstl. Diese seinen bei "laufintensiven" Einsätzen nicht brauchbar, da die Bilder verwackelt wären. Der Polizeichef rechnet mit "mehreren tausend" Demonstranten.

Platzverbot

Wie auch in den Vorjahren wird es rund um die Hofburg ein Platzverbot gegen. Zutritt erhalten nur Ballgäste, Anrainer, Einsatzkräfte und akkreditierte Journalisten. Die am Heldenplatz aufgestellten Parlaments-Container werden besonders geschützt.

(pet)

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