AKH-Ärzte drohen mit Streik

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Ein erster AKH-Krisengipfel am Montag brachte kein Ergebnis: Für das kommende Jahr klafft weiter ein Finanzloch von neun Millionen Euro ("Heute" berichtete).Das treibt die Ärzte von Österreichs größtem Spital erneut auf die Barrikaden. Sie drohen offen mit Streik. In sechs Tagen soll bei einer Betriebsversammlung darüber entschieden werden.

).Das treibt die Ärzte von Österreichs größtem Spital erneut auf die Barrikaden. Sie drohen offen mit Streik. In sechs Tagen soll bei einer Betriebsversammlung darüber entschieden werden.

"Solange wir nicht schwarz auf weiß in der Hand haben, dass die fehlenden Summen gedeckt sind und die Sparmaßnahmen schriftlich zurückgenommen werden, bleiben wir kampfbereit", gibt AKH-Ärztevertreter Thomas Szekeres die Marschrichtung vor. Denn das Sparpaket, das das Neun-Millionen- Euro-Loch stopfen soll, geht zulasten der Ärzte und damit der Patienten: Ab Februar sollen Nachtdienste ausgedünnt und sukzessive knapp 200 Ärzte eingespart werden.

Den Versprechen der Politiker trauen die AKH-Mediziner nicht: Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hatte nach dem Krisengipfel mit Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely eine Lösung noch vor Weihnachten versprochen. Insider sind skeptisch: Schließlich sind die Probleme am AKH seit Jahren bekannt. Passiert ist jedoch bislang überhaupt nix.

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