AKH: Statt Privatklinik drei Exzellenz-Zentren

Seit 2011 lief der Reformprozess, am Mittwoch einigten sich Bund, Stadt Wien, MedUni und AKH auf eine neue Struktur des Krankenhauses. Teil des Plans: drei neue Exzellenz-Zentren.
Es sei ein "Paradigmenwechsel", so Vizekanzler (ÖVP). In drei Verträgen ist nun festgelegt, wie MedUni und AKH künftig zusammenarbeiten sollen. 2,2 Mrd. Euro werden von Bund und Stadt bis 2030 in das AKH investiert. Festgelegt wurde etwa eine Deckelung auf 1.500 Ärzte. Die Versorgung der Patienten soll im selben Ausmaß wie bisher (25 % Anteil aller KAV-Spitäler) garantiert sein. Um das zu schaffen, will man die Ärzte entlasten – etwa im Bereich der Ambulanzen, Notfallaufnahmen und Rettungszufahrten.

Die Patienten sollen künftig vermehrt in neue Erstversorgungszentren bzw. zum niedergelassenen Arzt gehen. Fixiert: Die umstrittene Privatklinik am AKH-Gelände kommt nicht. Stattdessen sollen drei "Exzellenz-Zentren entstehen", so Stadträtin . Ins erste Zentrum für "Translational Medicine" (Grundlagenforschung) werden 100 Mio. Euro investiert. Baubeginn: 2021. Für weitere Zentren will man auch private Partner ins Boot holen. Die AKH-Geländenutzung kann künftig übrigens nur von allen Vertragspartnern gemeinsam beschlossen werden.

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