Aktien von Ölfeldausrüster stiegen um 4,8 Prozent

Schöller-Bleckmann: Aktien legten an der Börse zu.
Schöller-Bleckmann: Aktien legten an der Börse zu.Bild: picturedesk.com

Die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) haben am Mittwoch an der Wiener Börse deutlich zugelegt.

Überraschung an der Börse: Die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) haben am Mittwoch an der Wiener Börse in einem sehr schwachen Umfeld deutlich zugelegt. Gegen Mittag stiegen sie um 4,77 Prozent auf 18,00 Euro, während der österreichische Leitindex ATX belastet von der Coronakrise um 5,3 Prozent nachgab.

Am Vormittag waren die SBO-Aktien in der Spitze sogar um rund 7,7 Prozent angezogen. Der Ölfeldausrüster hatte in der Früh Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt.

Die Ankündigung einer Dividendenerhöhung von 1,00 auf 1,20 Euro sowie von Aktienrückkäufen in der Höhe von 4,375 Prozent des Stammkapitals seien eine Überraschung gewesen, heißt es in einer ersten Stellungnahme von Baader-Bank-Analyst Christian Obst.

"In Zeiten, den denen es scheint, als würde jeder so viel Cash wie möglich im Unternehmen lassen, hat sich SBO entschieden, den Aktionären mehr Geld zurückzugeben", kommentierte der Analyst. Die Dividendenrendite steige nun auf ungefähr sieben Prozent, was für einige Investoren interessant sein könnte.

Davon abgesehen erwartet der Analyst jedoch einen weiteren Rückgang der Nachfrage nach SBO-Produkten. Speziell die US-Schiefergasproduzenten dürften ihre Produktion in nächster Zeit deutlich zurückfahren. Trotz der seiner Ansicht nach "sehr soliden" Bilanz empfiehlt der Baader-Analyst aktuelle Positionen in der SBO-Aktien zurückzufahren ("Reduce").

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