Aktion von Grüner Jugend ging ins Auge

Sujet sorgte für Ärger auf Twitter.
Sujet sorgte für Ärger auf Twitter.Twitter/GAJ
Die Grün-Alternative-Jugend entging in Wien nur knapp einem Shitstorm: Ein Spruch, der auf den Gesundheitsstadtrat abzielte, ging gehörig schief. 

"Pandemie-Bekämpfung: Kein Auge für die Psyche" titelte die Wiener Grün-Alternative-Jugend (GAJ) neben einem Foto von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SP) auf einem Sujet im Internet. Der grüne Nachwuchs wollte auf den Anstieg psychischer Erkrankungen in Coronazeiten aufmerksam machen, trat dabei aber mit der Anspielung auf Hackers Auge voll ins Fettnäpfchen.

Grüne Jugend ruderte zurück

Auf Twitter waren vor allem der SP nahestehende User nicht begeistert. "Komplett jenseitig", fand einer. "Das disqualifiziert sich von selbst", tippte ein anderer. Der Wiener Gesundheitsstadtrat nahm es mit Humor. "Wenigstens ein nettes Foto", ließ Hacker über einen Sprecher ausrichten. Die GAJ ruderte zurück, änderte nach der Kritik das Sujet. Aus "Kein Auge für die Psyche" wurde nun "Hacker tut nichts für die Psyche". Die grüne Jugend will auf die Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien aufmerksam machen. Dort waren vor Kurzem alle Plätze belegt.  

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