Aktivisten besetzten Wiener Eistraum

Demonstranten der Bewegung "Extinction Rebellion Austria" besetzten am Sonntag den Wiener Eistraum, um gegen den Klimawandel zu protestieren.
Überraschung zum Abschluss des Wiener Eistraums am Wiener Rathausplatz: Etwa zwei Dutzend Mitglieder der "Extinction Rebellion Austria"-Gruppierung kletterten ohne Eislaufschuhe, dafür aber mit Transparenten über die Absperrung und setzten sich auf befahrene Eisbahn. Mit dabei hatten sie Plakate, Sprüche und Bilder vom verschneiten Wien vergangener Jahrzehnte.

"Während man vor nicht allzu langer Zeit noch auf Seen Eislaufen konnte, muss das Eis heute künstlich unter hohem Energieaufwand produziert werden", kritisieren die Aktivisten die Ignoranz im Kampf gegen den Klimawandel und warfen den Veranstaltern Heuchelei und Ressourcenverschwendung vor.

Gegen die Kälte hatten manche Isomatten mit, sogar zwei Kinder saßen mit ihren Eltern auf der Eisfläche. Die Polizei wusste zuerst nicht recht, wie sie mit den Protestierenden umgehen solle. Nach zwei Stunden ließen sich die Klimakämpfer von den Beamten behutsam und trippelnden Schrittes vom glatten Untergrund eskortieren.



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