Aktivisten blockierten die russische Botschaft

Mit einem Klein-Lkw blockierten Dienstagfrüh Aktivisten der Gruppe "Resistance for Peace" die Zufahrt zur russischen Botschaft in Wien. Mit der Aktion wird die Freilassung der "Arctic 30"-Aktivisten gefordert, die bei einem Greenpeace-Protest festgenommen wurden.
Mit einem Klein-Lkw blockierten Dienstagfrüh Aktivisten der Gruppe "Resistance for Peace" die Zufahrt zur russischen Botschaft in Wien. Mit der Aktion wird die Freilassung der "Arctic 30"-Aktivisten gefordert, die bei einem Greenpeace-Protest festgenommen wurden.

Um 7 Uhr parkten die Aktivisten ihren Laster in der Einfahrt zur russischen Botschaft in der Jauresgasse und setzten zum friedlichen Protest an. Am Botschaftstor wurden Tafeln mit dem Text "Free The Arctic 30" montiert. "Diese friedliche Protestaktion ist ein Zeichen der Solidarität mit den seit 55 Tagen in Russland arrestierten Greenpeace-Aktivisten und Journalisten. Die Zustände in der russischen Justiz sind sehr befremdlich", so Peter Rosenauer, der Sprecher von "Resistance for Peace". Die Protestaktion wurde kurz darauf beendet.

Zu den Inhaftierten zählen 26 Ausländer aus 18 Ländern. In ihrem ersten Haftort Murmansk im äußersten Norden Russlands sinken die Temperaturen oft auf unter minus 30 Grad. Später wurden sie nach St. Petersburg verlegt. Die russische Küstenwache hatte die unter der Flagge der Niederlande fahrende "Arctic Sunrise" am 19. September nach einer Greenpeace-Protestaktion in der Barentsee gestürmt und die 30 Besatzungsmitglieder inhaftiert. Ihnen soll wegen "Rowdytums" der Prozess gemacht werden. , um gegen den Abbau von Bodenschätzen in der Arktis-Region zu protestieren.
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