Aktivisten rufen zur Zerstörung von E-Tankstellen auf

Diese E-Ladestation von Wien Energie soll eines der ersten Opfer sein. Die Polizei bestätigt das aber nicht.
Diese E-Ladestation von Wien Energie soll eines der ersten Opfer sein. Die Polizei bestätigt das aber nicht.emrawi.org
E-Autos seien ein "Teil der Umweltkatastrophe", heißt es auf einer Homepage von Aktivisten. Daher würden nun Ladestationen in Wien zerstört.

Die Autoindustrie nutze die Klimakrise für eine "umfangreiche Greenwashing-Kampagne, bei der das Elektroauto im Mittelpunkt steht", heißt es auf der "widerständigen Informationsplattform EmRaWi". Das E-Auto werde die Umweltkatastrophe nicht aufhalten, "es ist Teil davon", steht zu lesen.

Beweisfoto soll Entschlossenheit zeigen

Um die "Verbreitung der Elektroautos zu bekämpfen" werde daher nun "in Wien mit der Zerstörung von Ladestationen an verschiedenen Orten" begonnen. Dass es den Machern der Homepage ernst ist, soll das Foto einer Ladestation von Wien Energie beweisen, das offenbar Opfer eines Brandanschlags wurde.

Polizei spricht von "Kabelbrand"

Dort weiß man auf "Heute"-Anfrage von zwei kaputten Ladestationen in Hietzing. Man gehe aber von technischen Gebrechen aus. Von der Polizei heißt es: Man kenne die Berichte, aktuell seien in Wien aber solche gezielten Sachbeschädigungen nicht bekannt. "Nach unseren Erkenntnissen wurde die auf dem Bild gezeigte Ladestation durch einen Kabelbrand beschädigt und lag dabei kein Fremdverschulden vor", so ein Polizeisprecher zu "Heute".

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