Aktivisten wollen bei Trump-Vereidigung Joints verteilen

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Eine Gruppe von Aktivisten, die sich für die Cannabis-Legalisierung einsetzen, planen einen skurrilen Protest bei der Vereidigung von Donald Trump. Während der Zeremonie wollen sie 4.200 Joints verteilen und diese gleichzeitig anzünden.
Die Legalisierung von Cannabis, die in den USA in einigen Bundesstaaten bereits erfolgte, ist ein großes Thema. , die sich dafür einsetzt, plant nun einen Marihuana-trächtigen Protest bei der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump.

Bei einem Protestmarsch will die Organisation 4.200 Joints mit legal angebautem Cannabis verteilen. Anbau, Besitz und Weitergabe von Marihuana sind in der US-Hauptstadt bereits erlaubt, lediglich der Verkauf ist illegal. Genau vier Minuten und 20 Sekunden nach Beginn von Trumps Antrittsrede sollen alle 4.200 Joints kollektiv angezündet und geraucht werden. Die Zahlenkombination 420 gilt als internationaler Code für Marihuana.

Die Organisation befürchtet, dass unter Trump die Legalisierung von Cannabis wieder rückgängig gemacht werden könnte. Dessen Kandidat für das Amt des Oberstaatsanwalts, Jeff Sessions, gilt als erbitterter Gegner der Cannabis-Legalisierung.

Die Protestaktion sei nicht gegen Trump gerichtet oder darauf ausgerichtet, die Amtseinführungszeremonie zu stören, betont der Organisator Adam Eidinger. Über Parteigrenzen hinweg seien alle willkommen, die teilnehmen möchten.
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