Für viele Mannschaften könnte die WM in den USA, Kanada und Mexiko aufgrund der Temperaturen besonders herausfordernd werden. So musste das norwegische Team rund um Superstar Erling Haaland bereits eine Trainingseinheit abbrechen.
Obwohl es bei den Spielen in jeder Halbzeit eine Trinkpause geben wird, dürfte das Klima den Spielern zu schaffen machen. Nicht nur die Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, auch die hohe Luftfeuchtigkeit kann Einfluss nehmen.
Wie die "Sportbild" berichtet, hat nun auch schon der deutsche Sportmediziner Hans-Georg Predel von der Deutschen Sporthochschule in Köln Alarm geschlagen. Er spricht von einem Turnier mit Wetter-Extremen. Besonders die Kombination aus hoher Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit, Reiseaktivitäten und verdichtetem Spielplan sehe er kritisch.
Die Spieler könnten an Dehydratation, Elektrolytverlust, Muskelkrämpfen und Kreislaufproblemen leiden. Zudem könne es im schlimmsten Fall zu einem "belastungsinduzierten Hitzschlag" kommen. Dieser sei laut dem Arzt "akut lebensbedrohlich".
Besonders die Standorte Miami und Monterrey gelten demnach als klimatisch herausfordernd, da sich die Stadiondächer dort nicht schließen lassen. Auch in Mexiko-Stadt stehen die Spieler vor einer schweren Belastungsprobe. Die Stadt liegt auf 2.000 Metern Höhe. Ausdauer und Regeneration könnten unter diesen Bedingungen leiden.
Aber auch Unwetter stellen eine Gefahr dar. Hier stehen die Stadien in Florida, Atlanta und Kansas City im Fokus. Bei Blitzen im Umkreis von 13 Kilometern zu den Spielstätten kommt es sofort zu einer Unterbrechung des Spiels.