Aufgrund des aktuellen Unwetters kam es auch im Burgenland zu Überschwemmungen um Gebiete entlang der Leitha. Seit Montagabend gilt die amtliche Warnung für sieben weitere Gemeinden im Bezirk Neusiedl am See. Dort ist die Hochwasserlage weiter angespannt. Die örtlichen Feuerwehren arbeiten mit Hochdruck daran, Dämme zu sichern und Verklausungen zu lösen.
Insbesondere spitzt sich die Lage in Zurndorf spitzt weiter zu. Aktuell sind dort elf Feuerwehren im Einsatz, um den Damm zu sichern. Indes ist die Leithabrücke gesperrt.
In Gattendorf hängt Treibgut in der Wehranlage, zusätzliche Verklausungen sind bislang überschaubar. Gebäude werden mit Sandsäcken gesichert. Sandsäcke wurden gelegt und neuralgische Punkte sowie der Damm werden rund um die Uhr überwacht und kontrolliert. In Nickelsdorf ist aufgrund von Biberschäden eine Dammsicherung mit Sandsäcken notwendig. Aufgrund der Umstände verlagern sich die Spitzendurchflüsse nach hinten.
Mit einer Entspannung der Hochwasserlage im Bezirk Neusiedl am See kann daher erst zum Wochenende gerechnet werden. Seitens der Behörden und Einsatzkräfte wird die Bevölkerung ersucht, auch weiterhin Uferbereiche zu meiden.