"Akzeptierte kein Nein" – Weitere Vorwürfe gegen Brand

Der britische Komiker Russell Brand.
Der britische Komiker Russell Brand.Imago Images
Russell Brand wird unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen. Der Beschuldigte erhält unterdessen Rückendeckung von Andrew Tate.

Vier Frauen bezichtigen den Schauspieler und Comedian Russell Brand der Vergewaltigung, der sexuellen Übergriffe und der emotionalen Misshandlung. Die Fälle sollen zwischen 2006 und 2013 passiert sein. Zu Beginn jenes Zeitraums war es die australische Popsängerin Danii Minogue, die kein gutes Haar an Brand ließ und ein düsteres Bild von Brand zeichnete.

In einem Interview von damals, aus dem mehrere britische Medien nun übereinstimmend berichten, sagte die jüngere Schwester von Kylie Minogue: "Ein Nein akzeptierte er nicht als Antwort. (…) Er ist total verrückt und ein abscheulicher Jäger, der seine Sex-Sucht noch nicht in den Griff bekommen hat." Er sei immer einen Schritt zu weit gegangen, aber "noch nicht so weit, dass man ihm eine Ohrfeige hätte geben können".

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Brand wehrt sich gegen Anschuldigungen 

Einmal sei sie von Brand, ein ehemaliger Moderator bei MTV, interviewt worden. "Er hat die ganze Zeit schockierende Bemerkungen gemacht, die ich hier nicht wiederholen kann."

Russell Brand wehrt sich unterdessen gegen die Vorwürfe. In einem Video auf seinen Youtube- und Social-Media-Kanälen sagte er, er habe Schreiben von einem "Mainstream-Medien-TV-Unternehmen" und einer Zeitung erhalten. Die Schreiben enthielten seiner Aussage nach eine "Litanei äußerst ungeheuerlicher und aggressiver Angriffe". Es gebe darin "einige sehr schwerwiegende Anschuldigungen, die ich absolut widerlege", so der Comedian.

Tate will sich "auf den Weg machen"

Er fügte hinzu: "Diese Anschuldigungen beziehen sich auf die Zeit, als ich im Mainstream arbeitete, als ich die ganze Zeit in den Zeitungen war, als ich im Kino war, und wie ich in meinen Büchern ausführlich geschrieben habe, war ich sehr, sehr promiskuitiv." Die Beziehungen von damals seien alle einvernehmlich gewesen.

Unterstützung bekommt Russell Brand von Andrew Tate, dem selbst Misshandlung, Menschenhandel und Zwangsprostitution vorgeworfen werden und der zusammen mit seinem Bruder auf die Urteilsverkündung wartet. Auf der Plattform X, ehemals Twitter, schrieb Tate: "Willkommen im Club, Russell Brand." Er werde sich auf den Weg machen, um gegen "die verrückten Anschuldigungen der B****** vorzugehen".

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