Alarm in Dürnkrut! Zu viel Uran im Trinkwasser

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Bei der letzten routinemäßigen Wasserprobenentnahme in Dürnkrut (Gänserndorf) wurde eine Überschreitung des Grenzwertes für Uran festgestellt. Die Ursache ist geologisch bedingt, dennoch: Rund 1.750 Bewohner wurden Mittwoch Vormittag informiert, dass das Wasser aus der Leitung für Kinder nicht verwendet werden darf.
Der Grenzwert liegt in Österreich bei 15 Mikrogramm/Liter, bei den Proben in Dürnkrut wurden 18,3 Mikrogramm/Liter festgestellt. "Wir sind bereits dabei, mit der EVN Wasser GmbH an der technischen Umsetzung der Wasserversorgung mit EVN-Wasser zu arbeiten. Vor Freigabe ist eine entsprechende Beprobung erforderlich. Sobald die Versorgung mit Wasser aus dem Versorgungssystem der EVN Wasser GmbH erfolgt, werden Sie unverzüglich von uns verständigt", heißt es in der Mitteilung an die Bevölkerung seitens der Stadtgemeinde.

Auf "Heute"-Anfrage im Sekretariat geht man davon aus, dass "im Laufe der nächsten Woche" das Wasser aus der Ortswasserleitung Dürnkrut wieder für Trinkwasserzwecke genutzt werden darf. Die Katastralgemeinde Waidendorf ist laut Gemeinde nicht betroffen.

 
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