Alarm in NÖ-Gemeinden wegen Schweinepest

In Niederösterreich herrscht Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (Symbolfoto).
In Niederösterreich herrscht Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (Symbolfoto).Bild: iStock
Nachdem in Tschechien Fälle der Afrikanischen Schweinepest bekannt wurden, gilt auch in niederösterreichischen Grenzbezirken besondere Vorsicht.
Im Juni wurden im tschechischen Zlin, etwa 80 Kilometer von Österreich entfernt, mehrere mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschweine entdeckt. Um eine Verbreitung nach Österreich zu verhindern, wurden einige Maßnahmen - darunter die Errichtung eines Elektrozauns - getroffen.

Seit Juli gelten zudem die Bezirke Hollabrunn, Tulln, Korneuburg, Mistelbach, Gänserndorf und Teile von Bruck an der Leitha als gefährdetes Gebiet. In den betroffenen Regionen müssen Schweine über Nacht etwa in den Stall und jedes verstorbene Wildschein muss den Behörden gemeldet werden, um es auf das Virus zu untersuchen.

Kein Fall in Österreich

Bislang wurde zwar kein Schweinepest-Fall in Österreich festgestellt, dennoch gibt es weiterhin keine Entwarnung - im Gegenteil: Nun werden auch in den Bezirkshauptmannschaften anderer Bezirke Informationsveranstaltungen für Landwirte und Jäger abgehalten, um sie über die Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen aufzuklären.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine äußerst ansteckende, meist fieberhaft verlaufende Tierseuche. Sie befällt Haus- und Wildschweine, für den Menschen stellt sie keine Gesundheitsgefährdung dar.
So ist etwa jeglicher Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen zu vermeiden und ein Verfüttern von Speiseabfällen (inbesondere aus Ländern mit erhöhtem Risiko) an Schweine mit Vorsicht zu genießen.

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