Alarm um neue Wirtschaftskrise

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Die jüngste, unerfreuliche Prognose von Bank-Austria-Ökonomen ließ es bereits erahnen. Jetzt sagen internationale Fachleute: Europa steuert erneut auf eine Wirtschaftskrise zu.

Glücklich, wer einen sicheren Job hat, denn: "Ich fürchte, vor Europa liegt eine längere Phase aus Stagnation, Deflation und hoher Arbeitslosigkeit", warnt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Ebenfalls tief besorgt zeigt sich angesichts einer "unglaublich schwachen Konjunktur" Guntram Wolff, Chef der Brüsseler Denkfabrik Bruegel.

Beide Fachleute fordern aufgrund der schlechten Zahlen erneut Maßnahmen der Europäischen Zentralbank EZB. Diese tritt am Donnerstag zur nächsten Zinssitzung zusammen. Bereits Mitte August hatte die Bank Austria ihre Wachstumsprognose für Österreichs Wirtschaft von +1,5 Prozent auf +0,8 Prozent gesenkt. Auch bei Konsum und Investitionen befürchtet man erhebliche Einbrüche.

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