Alarm um vermeintliche IS-Dschihadisten

Bild: Lisi Niesner
Terror-Alarm in einem Gemeindebau am Wiener Margartengürtel am Mittwoch: Weil zwei säumige Mieter zum wiederholten Mal nicht die Tür öffneten, rief ein Gerichtsvollzieher Schlosser und Polizei. Dann stellte sich heraus: Fehlalarm.
Terror-Alarm in einem Gemeindebau am Wiener Margartengürtel am Mittwoch: Weil zwei säumige Mieter zum wiederholten Mal nicht die Tür öffneten, rief ein Gerichtsvollzieher Schlosser und Polizei. Erst dachte man, es handle sich um Dschihadisten. Dann stellte sich heraus: Fehlalarm.

Die nichtsahnenden Beamten schreckten in der menschenleeren Wohnung zurück: -Fahnen, Waffen (Schwerter, Maschinenpistolen) und verdächtige Stoffe. Sofort zogen sich Handwerker und Cops zurück – ein Großaufgebot von WEGA, Sprengstoffhunden, Verfassungsschutz und Dutzenden Polizisten stürmte das Apartment im 5. Stock.

Die Exekutive stellte Waffen und IS-Material sicher, von den Männern fehlte anfangs jede Spur, am Abend soll ein Verdächtiger gefasst worden sein. Ein Nachbar erzählt: "Vor einem Jahr änderten die beiden radikal ihr Verhalten, trugen Bärte und grüßten nicht mehr."

Später stellte sich heraus: Es handelte sich um einen Fehlalarm. Weder explosive Materialien noch Maschinengewehre wurden sichergestellt, die „IS-Fahne“ erwies sich als muslimische Fahne. Nur eine Gaspistole und zwei Ziersäbel, sowie einen Chemiebaukasten aus dem Kinderspielladen hatte die Polizei gefunden.
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