Neo-Nazi-Lehrer entlassen, Gericht widerspricht

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Wegen rechtsextremen Tattoos wurde ein Pädagoge in Brandenburg gekündigt. Doch ein Gericht widersprach jetzt der Entscheidung.
Der Lehrer unterrichtete an der Albert-Schweitzer-Oberschule im brandenburgerischen Henningsdorf, er wurde aus dem Unterricht entfernt und ins Schulamt versetzt, weil bei ihm auffälige Tattoos gesichtet wurden, teilte das Bildungsministerium am Montag in Potsdam mit. Zudem leitete die Staatanwaltschaft strafrechtliche Ermittlungen ein. Laut Angaben der zuständigen Ermittler hatte es im Sommer 2018 erste Hinweise auf rechtsextremen Tattoos gegeben, Ende Jänner erhärtete sich dann der Verdacht der rechtsextremen Gesinnung.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Lehrer

Nach einer Prüfung der Staatsanwaltschaft wurden die Tattoos eindeutig der rechten bis rechtsextremen Szene zugeordnet, der Lehrer fristlos entlassen.

Doch: Die Gerichten widersprachen jetzt der Entscheidung, es ging in die Berufung. Warum, ist nicht bekannt. Obwohl auch die Staatsanwaltschaft gegen den Pädagogen ermittelt, ist der Kündigungsstreit noch nicht rechtskräftig. Bis zum Abschluss des Prozesses muss das Schulamt den Mann weiter beschäftigen.

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