Der Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder findet, Oberösterreich bräuchte eine bessere Hymne als "Hoamatland". Der gebürtige Linzer hatte sich seinen oberösterreichischen Dialekt in den 1960er Jahren bewusst abgewöhnt, weil er ihn damals als durch den "Missbrauch" des Dritten Reiches als "korrumpiert" empfand, wie er in einer deutschen Talkshow erklärte.
Der Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder findet, Oberösterreich bräuchte eine bessere Hymne als "Hoamatland". Der gebürtige Linzer hatte sich seinen oberösterreichischen Dialekt in den 1960er Jahren bewusst abgewöhnt, weil er ihn damals als durch den "Missbrauch" des Dritten Reiches als "korrumpiert" empfand, wie er in einer deutschen Talkshow erklärte.
In seiner Jugend hatte sich Klaus Albrecht Schröder mit Hilfe von Udo Jürgens und Reinhard Mey Hochdeutsch an- und seinen oberösterreichischen Dialekt abgewöhnt, wie er .
Grund dafür seien Erfahrungen in seiner Jugend gewesen. Damals "gab es den Stelzhamer-Bund, der den Dialekt und die Landeshymne 'Hoamatland' als reaktionär-faschistische Waffe missbrauchte", erklärte er in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse".
Er habe nichts gegen Dialekt im Allgemeinen, betonte Schröder, auch nicht gegen den oberösterreichischen. Wenn er die Oberösterreich-Hymne "Hoamatland" höre, gehe es ihm aber nach wie vor "unverändert schlecht", so der Albertina-Chef: "Es ist ein miserables Gedicht, eine hundselendigliche Melodie. Oberösterreich sollte es zu einer besseren Hymne bringen."