Alko-Bären machen Haribo unfroh

Ander Mendez mit Mitgründerin Tamar Gigolashvili und den alkoholhaltigen Gummibärchen.
Ander Mendez mit Mitgründerin Tamar Gigolashvili und den alkoholhaltigen Gummibärchen.Bild: picturedesk.com
Ein spanisches Start-up-Unternehmen verkauft über seinen Online-Shop alkoholhaltige Gummibärchen. Goldbären-Hersteller Haribo sieht die "Gefahr einer irreführenden Verbindung" und will den Verkauf stoppen.
Ander Mendez hatte eine berauschende Geschäftsidee: alkoholhaltige Gummibärchen. Der Spanier gründete rasch ein Startup und verkauft jetzt unter ositosconalcohol.com bunte Bären in fünf Geschmacksrichtungen. Pro Dose Rum-Ananas, Gin-Erdbeere, Wodka-Orange, Whisky-Cola oder Tequila-Zitrone will Mendez neun Euro. Alkoholgehalt: satte 15 Prozent, also stärker als Wein.

Doch die Problembären trieben Fruchtgummi-Hersteller Haribo umgehend auf die Palme: "Alkohol-Gummibärchen ähneln den Haribo Goldbären", es bestehe "die Gefahr einer irreführenden Verbindung". Haribo fordert, Produktion und Verkauf der Alko-Bären sofort zu stoppen, die Internet-Domain ositosconalcohol.com sei an Haribo abzutreten. Mendez will aber nicht nachgeben: Seine Bären seien größer, seine winzige Firma schade Haribo nicht.

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