Ein folgenschwerer Unfall brachte gestern eine 43-jährige Niederösterreicherin auf die Anklagebank in St. Pölten.
Am 6. Mai 2023 war die Frau, sie soll davor zwei Flaschen Wein getrunken haben, mit dem Auto in Langenlebarn im Bezirk Tulln unterwegs.
Auf einer Kreuzung soll die Frau laut Anklage ein Stoppschild übersehen und in einen Pkw, ein BMW, gekracht sein. An ein Stoppschild könne sich die Frau nicht wirklich erinnern, meinte die Angeklagte laut "Kurier" vor Gericht. Aber sie sei schuldig, ein Alkotest der Polizei ergab 1,8 Promille.
Im zweiten Wagen saß ein Senioren-Paar, ebenfalls aus Niederösterreich. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Pkw von der Straße geschleudert.
Die zwei Pensionisten wurden zum Teil schwer verletzt, berichteten von "wochenlangen Schmerzen", die Gattin hinke noch immer, meinte der Ehemann vor Gericht.
Die Richterin spricht dem Paar jeweils 5.000 Euro Schmerzensgeld zu, das Urteil: Sechs Monate bedingte Haft (rechtskräftig).