Alkolenker (52) knallte mit Schwester an Bord gegen Zug

Zugunfall und der Angeklagte
Zugunfall und der AngeklagteTrimmel, Einsatzdoku
Mit 2,2 Promille hatte sich ein 52-Jähriger noch hinters Steuer gesetzt. Beim Crash auf einer Bahnkreuzung wurde die Beifahrerin verletzt.

Prozess wegen des Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung am Dienstag am Gericht in Wr. Neustadt: Laut Anklage soll der Beschuldigte im alkoholisierten Zustand (2,2 Promille) eine rote Ampel bei einem Bahnübergang nicht beachtet haben. Der Pkw wurde von einem Zug erfasst, die Beifahrerin erlitt einen Bruch des rechten Schlüsselbeins, eine Gehirnerschütterung sowie mehrfache Prellungen und Abschürfungen. Der Vorfall hatte sich am 19. März in Pitten (Bezirk Neunkirchen) ereignet.

Übermüdet von der Arbeit

Der 52-jährige Bäcker aus Niederösterreich war am 19. März nach der Arbeit nach Hause gekommen, soll sich laut eigenen Angaben zwei Bier und eine Zigarette genehmigt haben und las Zeitung: "Ich hatte Nachtschicht und bin um 2 Uhr früh nach Hause", so der Angeklagte vor Gericht. Müde von der Arbeit wollte er noch seine Schwester nach Hause bringen. "Vor der Bahnübersetzung habe ich den Zug nicht mehr gesehen, dann hab ich nur mehr einen Klescha gehört“ so der Angeklagte vor Gericht.

Bedingte Haft und Geldstrafe

„Ich machte mir keine Gedanken über meine Fahrtüchtigkeit“, gestand der Niederösterreicher. Die Schwester verlangte vor Gericht kein Schmerzensgeld vom Bruder. Das Urteil: Fünf Monate bedingte Haft und 1.800 Euro Geldstrafe (nicht rechtskräftig).

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