Unbekannte attackierten in der Nacht auf Sonntag (17.12.) den prächtig beleuchteten Weihnachtsbaum im Rudolf-Bednar-Park in Wien-Leopoldstadt. "Ich sah vom Balkon aus, wie schwarz gekleidete Jugendliche unseren Christbaum, der von der Bezirkvorstehung gespendet wurde, demolierten und die Äste abrissen", berichtet der Augenzeuge Nenad B. (38). Er sei zuvor laut eigenen Angaben durch "Allahu Akbar"-Rufe geweckt worden – wir berichteten.
Eine Lichterkette wurde abgerissen, überall lagen Tannenzweige. Mit der festlichen Stimmung im Park ist es nun vorbei. Die Attacke auf den Weihnachtsbaum sorgte für heftige Reaktionen. "Sinnbildlich für die gescheiterte Integrationspolitik in Wien", meint dazu FPÖ-Leopoldstadt-Obmann Wolfgang Seidl. "Nach dieser neuerlichen Schändung von christlichem Kulturgut darf nicht zur Tagesordnung zurückgekehrt werden. Die Täter sind auszuforschen und mit der vollen Härte des Rechtsstaates zu bestrafen", erklärt Seidl.
Seidl erneuert die freiheitliche Forderung nach "sofortiger Abschiebung ausländischer Straftäter". Noch sind die Verdächtigen aber nicht ausgeforscht, daher ist auch deren Nationalität unklar. Im Rudolf-Bednar Park sollen immer wieder Jugendliche für Probleme sorgen. Auch Böllerwürfe wären schon vorgekommen, berichtet Anwohner Nenad B. Sogar Mülltonnen wären schon gesprengt worden.