Nach Macklemore-Rausschmiss

Alle Vorbands weg: Ed Sheerans Tour in Gefahr

Ed Sheerans US-Tour gerät ins Schlingern: Nach dem Rauswurf von Rapper Macklemore kündigen nun alle Vorbands aus Protest ihre Teilnahme.
Newsdesk Heute
17.09.2026, 07:56
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Die „Loop“-Tour von Superstar Ed Sheeran steckt tief in der Krise. Was mit dem Rauswurf eines Rappers begann, entwickelt sich zu einem handfesten Eklat rund um den Nahost-Konflikt.

Macklemore, der als Support-Act auf der US-Tour dabei war, wurde von den Konzerten ausgeschlossen. Der Grund: Der 43-Jährige hatte auf Bühnen mehrfach „Free Palestine“ gerufen. Nach Protesten startete der Israeli-American Council eine Petition – mit Erfolg.

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Wie der Spiegel berichtet, wurde Ed Sheeran vor die Wahl gestellt: entweder ohne Macklemore oder gar nicht auftreten. Der Tourveranstalter entschied sich für den Rauswurf. Sheeran betonte auf Instagram, es sei nicht seine Entscheidung gewesen.

Alle Vorbands springen ab

Doch damit nicht genug: Als Reaktion kündigten sämtliche weitere Vorbands ihre Teilnahme auf. Aaron Rowe, Lukas Graham, die irische Band Beoga und Finneas OConnell – bekannt als Bruder und Produzent von Billie Eilish – zogen die Reißleine.

Lukas Graham erklärte in einem Statement: „Wir sollten in der Lage sein, über Krieg zu sprechen, über getötete Zivilisten, über Kinder, die das Recht haben, aufzuwachsen. Wo auch immer sie leben.“ Aaron Rowe beendete seine Erklärung mit den Worten: „Free Palestine.“

Ed Sheeran bezieht Stellung

Der britische Sänger wehrte sich gegen Vorwürfe, ihm sei der Konflikt egal: „Ich habe meine persönliche Meinung zu diesem verheerenden Konflikt. Nur weil ich mich dazu nicht öffentlich äußere, heißt es nicht, dass ich diese nicht habe.“

Die Tour geht trotz des Eklats weiter – allerdings steht Sheeran nun ohne Support-Acts da. Bis November sind noch Konzerte in den USA geplant, danach folgen Auftritte in Mexiko und Südamerika.

red,17.09.2026, 07:56