Alles ganz normal im ORF? So geht es wirklich zu

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ergreift drastische Maßnahmen, um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig die Bevölkerung zu informieren.
Beim ORF scheint auch in Krisenzeiten alles im Normalbetrieb zu laufen, mal abgesehen von den doch sehr häufigen Auftritten von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Die Zeit-im-Bild-Moderatoren sitzen im Studio, sogar Marcus Wadsak ist da und moderiert das Wetter. Auffallend war nur der merkliche Sicherheitsabstand bei der Diskussionssendung "Im Zentrum" am Sonntagabend.

Hinter den Kulissen werden allerdings scharfe Maßnahmen getroffen, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und eine Ausbreitung des Coronavirus einzubremsen. Wie Patrick Gruska, Chef vom Dienst bei der ZiB2 auf Twitter schreibt, befindet sich nur noch essenzielles Personal im ORF-Zentrum am Küniglberg.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Vier Teams, kein Kontakt

"Damit ihr checkt wie ernst die Lage ist: Im ORF sind derzeit alle MitarbeiterInnen, die nicht sendungs- oder sicherheitsrelevant sind, dienstfreigestellt (oder im Home-Office). Die restlichen sind in vier Teams aufgeteilt, die unter keinen Umständen in Kontakt sein dürfen", schreibt er.

Zwei Teams sind im ORF-Zentrum in unterschiedlichen Stockwerken tätig. Am Eingang wird bei allen Mitarbeitern die Temperatur kontrolliert. Liegt diese über 37,4 Grad, wird der Eintritt verwehrt.

Die zwei weiteren Außenteams sind an verschiedenen Orten in ganz Wien. "Sobald eine/r im Team Symptome zeigen würde, wird das gesamte Team abgezogen", schreibt der ORF-Redakteur.



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