Die nächtlichen Streifzüge des Vierfach-Mörders und Wilderers Alois H. (55) führten nicht immer in den Wald. Im Bordell "Treffpunkt" bei Kematen (NÖ) sang er gern mit Prostituierten "Sierra Madre".
Die nächtlichen Streifzüge des Vierfach-Mörders und Wilderers Alois H. (55) führten nicht immer in den Wald. Im Bordell "Treffpunkt" bei Kematen (NÖ) sang er gern mit Prostituierten "Sierra Madre".
"Jö, der Jaga ist wieder do!" Johann S. (65), einst Geschäftsführer des Nachtklubs "Treffpunkt" bei Kematen (NÖ), erinnert sich noch gut an die Freude der Prostituierten im Lokal über die Besuche von Alois H.. Im Bordell tröstete sich der spätere Vierfach- Mörder über den Krebstod seiner geliebten Ehefrau hinweg. Dabei schien er mehr an Unterhaltung als an Sex interessiert.
"Er hat den Mädchen Fotos von Rehen und Hirschen gezeigt", erzählt Beobachter Johann S.: "Dann mussten wir ´Sierra Madre´ von den Zillertaler Schürzenjägern auflegen – und alle im Takt dazu die Feuerzeuge schwenken." Alois H. galt als "angenehmer Gast".
Letzte Woche erwies er sich als Killer – in seinem Blutrausch kamen drei Cops und ein Sanitäter zu Tode. Bereits am Dienstag werden Polizist Johann E. (51) und Helfer Johann D. (70) zu Grabe getragen. Am Mittwoch und Freitag folgen Roman B. und Manfred D..
W. Höllrigl & J. Lielacher