Als er das Gewehr von daheim holte, schlief sein Kind

Einen Tag nach dem nächtlichen Massaker von Nenzing enthüllte die Vorarlberger Polizei am Montag neue Details zum Amoklauf: Demnach raste Gregor S. (27) nach einem Beziehungsstreit betrunken heim, holte seine Zastava M92 und feuerte bei einem Fest des Rockerclubs "The Lords" 30 Mal mit dem Sturmgewehr in die Menge.

Einen Tag nach dem nächtlichen Massaker von Nenzing enthüllte die Vorarlberger Polizei am Montag neue Details zum Amoklauf: Demnach raste Gregor S. (27) nach einem Beziehungsstreit betrunken heim, holte seine Zastava M92 und feuerte bei einem Fest des Rockerclubs "The Lords" 30 Mal mit dem Sturmgewehr in die Menge.

Zwei Unschuldige (33 und 48 Jahre alt) starben im Kugelhagel, 12 weitere wurden verletzt. Ein 54-jähriger Mann ringt nach wie vor mit dem Tod. Der achtfach vorbestrafte Installateur hatte mit seiner Partnerin ein 17 Monate altes Kind. Zuletzt hatte das Umfeld des Skinheads gehofft, dass ihn dies positiv verändert hätte. Vergeblich.

Bis 2013 war Gregor S. offiziell Mitglied der gefürchteten Neonazi-Gruppierung "Blood and Honour", der er bereits mit 17 Jahren beigetreten war. Doch auf Facebook umgab er sich bis zuletzt mit Rechtsradikalen und posierte mit einem "White Power"-Shirt. Im Waffen-Arsenal des Killers, der sich mit einem Schuss in den Mund selbst richtete, befanden sich laut Ermittlern eine Werfergranate, Kriegsmunition und ein zweiter Kalaschnikow-Nachbau.

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