Als Polizisten getarnte Diebe beklauen 94-Jährige

Dreister Diebstahl in der Steiermark. Die Polizei warnt vor falschen Polizisten.
Dreister Diebstahl in der Steiermark. Die Polizei warnt vor falschen Polizisten.Bild: iStock
Zwei bislang unbekannte Täter stehen im Verdacht am Mittwoch aus der Wohnung einer 94-Jährigen mehrere hundert Euro gestohlen zu haben.
Gegen 11 Uhr am Mittwochvormittag klingelten die beiden mutmaßlichen Täter an der Tür der 94-jährigen Südsteirerin. Sie gaben sich als Polizisten aus und behaupteten, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Deshalb wollten sie nach dem Rechten sehen.

Die Dame ließ die beiden vermeintlichen Beamten in die Wohnung. Sie wollten von der 94-Jährigen wissen, ob sie Bargeld zuhause hätte und ersuchten sie, ihr dieses auch zu zeigen. Während einer den beiden Männer im Vorraum mit der Dame plauderte, stahl der andere das Geld in der Höhe von mehreren hundert Euro. Dann verließen sie das Wohnhaus im steirischen Bezirk Leibnitz.

Erst Stunden später bemerkte die Steirerin, dass ihr Geld verschwunden war. Sie erstattete Anzeige.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Polizei warnt davor, Fremde ins Haus zu lassen. Von Beamten sollte man sich zudem immer einen Dienstausweis zeigen lassen.

Hier einige Ratschläge der Polizei:

– Lassen Sie sich einen Dienstausweis – auch von Beamtinnen und Beamten in Uniform – immer zeigen.

– Lassen Sie niemals fremde Personen in ihre Wohnung oder ihr Haus. Gas-, Strom, Heizungsableser werden rechtzeitig schriftlich angekündigt.

– Legen Sie immer eine Sperrkette vor, wenn sie Fremden die Tür öffnen. Ein Glas Wasser oder einen Zettel kann man auch durch einen Türspalt reichen!

– Blicken Sie zuerst durch den Türspion und entscheiden Sie erst dann, ob Sie die Tür öffnen.

– Betätigen Sie nicht den Türöffner, ohne sich vorher zu überzeugen, wer Einlass begehrt.

– Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern.

– Ein entschiedenes Nein, ein energisches Wegweisen einer ungebetenen Besucherin oder Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern.



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(red)

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