Altbauer von Lift erdrückt: 2.000 Euro Geldstrafe

Der Angeklagte vor Gericht.
Der Angeklagte vor Gericht.Bild: Harald Dostal

Im September 2016 starb ein Altbauer (86) bei einem Liftunfall. Der Sohn des Verstorbenen, der den Lift eingebaut hatte, muss nun 2.000 Euro Strafe zahlen.

Der schreckliche Unfall ereignete sich in Zirking (Bez. Perg). Obwohl sich die Kabine des Lifts in dem landwirtschaftlichen Gebäude gerade im ersten Stock befand, öffnete die Türe im Erdgeschoß.

Genau in diesem Augenblick "schickte" die Betreuerin (42) von Karl H. (86) den Lift vom ersten Stock hinunter.

Daraufhin schloss sich die Tür unten, der Lift setzte sich in Bewegung. Der Altbauer hatte keine Chance, wurde von der Kabine erdrückt, starb noch vor Ort.

In Linz musste sich am Donnerstag sein Sohn (58), der den Lift eingebaut hatte, vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Der Beschuldigte ließ den Fahrstuhl nicht überprüfen, verzichtete auch auf sämtliche Wartungen und Sicherheitsprüfungen.

Der Angeklagte wurde am Vormittag zu einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro verurteilt.

(mip)

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