300.000 Wiener müssen jetzt mehr Miete zahlen

Mit 1. April 2019 werden die Richtwertmieten für Altbauwohnungen in Wien um knapp vier Prozent angehoben.
Mit dem heutigen 1. April treten nicht nur neue Regeln für Radfahrer in Kraft, auch müssen sich Mieter von Wiener Altbauwohnungen auf höhere Wohnkosten einstellen. Die Richtwertmieten für Altbauwohnungen unter 130 Quadratmeter (und damit der überwiegende Großteil) werden gesetzlich angeboten.

Der Anstieg fällt je nach Bundesland unterschiedlich aus. In Wien sind es 4,12 Prozent bzw. 5,81 Euro pro Quadratmeter. Hier gibt es auch die meisten Altbauwohnungen. Betroffen sind in der Bundeshauptstadt rund 300.000 Mieter.

Die Erhöhung der Richtwertmiete macht bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung damit knapp 240 Euro mehr pro Jahr aus. Im Einzelfall hängt die Mieterhöhung aber von weiteren Faktoren – etwa Lage, das Vorhandensein von Balkon oder Kellerabteil, etc. – ab.

Lesen Sie hier: Vier von fünf Mieten im Altbau sind zu hoch

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Überhaupt wird das Wohnen in Wien immer teurer, nicht nur im Altbau. Laut einer Mietpreisanalyse von immowelt.at sind die Mieten in der Inneren Stadt seit 2017 um 8 Prozent angestiegen. Wohnungen wurden dort 2018 durchschnittlich für 16,80 Euro pro Quadratmeter angeboten.

Übrigens steigen die Mietpreise nicht nur in der Bundeshauptstadt stetig, sondern im ganzen Land – wenn auch unterschiedlich:



Lesen Sie dazu: Hier sind die Mieten in Österreich am teuersten (ek)

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