Alte Donau: Heute läuft Mähboot-Armada aus

So früh ging's den Wasserpflanzen noch nie an den Stängel! Um das Problem quasi an der Wurzel zu packen, sind ab heute die 16 Mäh- und Sammelboote der Stadt in Sachen Badespaß unterwegs.
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und damit die Probleme mit den wuchernden Makrophyten in der Alten Donau. Diese sind zwar für die Wasserqualität unerlässlich, wie die Stadt betont, nerven aber Schwimmer sowie Booterlfahrer.

Damit der Badespaß den Ärger überwiegt, sind ab heute 13 Amphibienmähboote und drei Sammel-Motorboote auf der Alten Donau im Einsatz. Heuer neu: Die zu mähenden Bereiche werden, abhängig vom Wachstum, in wöchentlichen Mähplänen festgelegt.

"beste Wasserqualität und Zufriedenheit der Badegäste"

Dabei setzt man auf Echolot-Sondierungen, GPS und Spezialsoftware. Die ersten Schallwellen-Messungen erfolgten bereits im Jänner. Für die Feinarbeiten werden auch heuer Taucher eingesetzt.

In weniger genutzten ufernahen Schonzonen dürfen die Pflanzen wachsen. 2018 wurde das Mähmanagement neu aufgesetzt, 3.350 Tonnen Pflanzen wurden aus der Alten Donau gefischt. Umweltstadträtin Ulli Sima (SP) verspricht für heuer "beste Wasserqualität und Zufriedenheit der Badegäste".

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