Der Fall rund um eine Altenpflegerin im Waldviertel, die weit über 100 Hunde gehortet hatte, hat im Sommer 2021 für Aufsehen gesorgt - mehr dazu lesen Sie hier.
Heute musste die 57-jährige Pflegerin in Krems unter größerem Medieninteresse wegen Tierquälerei auf die Anklagebank. Die Pflegerin aus dem Bezirk Gmünd, die auch in einem Altenheim im Waldviertel tätig ist, hatte vor einigen Jahren 13 Hunde übernommen, bei einer behördlichen Kontrolle 2018 war noch alles in Ordnung gewesen.
Im August 2021 wurden 132 Tiere, darunter viele trächtig, abgenommen. In Summe waren es somit leicht 140 Hunde oder mehr. Die Vierbeiner lebten unter unfassbar ekelhaft-hygienischen Zuständen.
Am Anfang sei alles kein Problem gewesen, doch mit Beginn der Pandemie sei die Sache aus dem Ruder gelaufen: "Ich hatte nur noch Dienst und mir wuchs die Sache völlig über den Kopf. Es tut mir furchtbar leid", so die Angeklagte am Freitag in Krems bei der Verhandlung.
Das Urteil: 6 Monate bedingte Haft. Der Richterspruch ist bereits rechtskräftig.