Alternativ-Grundstück: Ist Hofer-Park damit gerettet?

Neos-Politiker Lorenz Potocnik ist gegen eine Tiefgarage unter dem Andreas-Hofer-Park in Linz, fand jetzt eine Lösung, wie der Park gerettet werden könnte.

Die von der Firma Swietelsky geplante Tiefgarage mit 90 Stellplätzen unter dem Andreas-Hofer-Park ist nun schon seit einem Jahr Streitthema in Linz. Die Gegner sehen den Park in Gefahr. "Die Grünanlage würde weitgehend zerstört werden, gut 20 Bäume würden sofort verloren gehen", so Neos-Politiker und Stadtentwickler Lorenz Potocnik.

1.600 Unterschriften übergab eine Bürgerinitiative zur Rettung des Parks an Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), es gab einen Runden Tisch mit ihm, Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) und der Firma Swietelsky. Eine für die Gegner der Tiefgarage zufriedenstellende Lösung gab's allerdings nicht, sowohl Luger als auch Hein sind für den Bau.

Doch jetzt könnte eine Lösung in Sicht sein, mit der vielleicht alle Seiten zufrieden sein könnten. Denn: Neos-Politiker Potocnik ließ durch den Magistrat und die Linz AG prüfen, ob die Tiefgarage unter einem unbebauten Alternativ-Grundstück und einer Straße gebaut werden könnte. Und das Ergebnis ist: Ja, könnte sie.

Potocnik: "Das Grundstück ist nur rund 200 Meter vom Andreas-Hofer-Park entfernt – und gehört sogar dem Swietelsky-Konzern. Es wäre ein absoluter Irrsinn, den Park jetzt noch fur diese Garage zu opfern." Denn auch die Zahl der Stellplätze, die unter dem Alternativ-Grundstück entstehen könnten, würde ungefähr gleich bleiben.

Das Alternativ-Grundstück (im Foto li. unten) ist nur etwa 200 Meter vom Andreas-Hofer-Park entfernt:

Allerdings: Die Tiefgarage am Alternativ-Standort zu bauen, käme Swietelsky teurer. Nämlich bis zu 200.000 Euro (fünf bis zehn Prozent der Gesamtkosten) für Verlegung von Leitungen und einem Abwasserkanal. Aber: "Die errechneten Mehrkosten sind einem Milliardenkonzern selbstverständlich zumutbar, da zusätzlich der Park gerettet wird", findet Potocnik.

Das ist das Alternativ-Grundstück:

Potocnik fordert jetzt ein schnelles Handeln der Politik: "Das Projekt der Garage unter dem Park muss jetzt sofort gestoppt werden. Es wurde ganz klar bewiesen, dass es keinerlei technische oder wirtschaftliche Notwendigkeit zur Zerstörung des Parks mehr gibt", so Potocnik.

Hier erklärt Potocnik sein Vorhaben:

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(ab)

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