Völlig unauffällig war ein Arbeiter (52) eines bekannten Aluminiumbetriebes im Bezirk Lilienfeld vorgegangen: Der 52-Jährige stahl mit einem Wiener Kumpel (45) scheibchenweise über zwei Jahre hinweg Alu und Kupfer im Gesamtwert von 60.000 Euro.
Das Leicht- und das Halbedelmetall verklopfte der 52-Jährige bei einem Schrotthändler um ansehnliche 40.000 Euro. Nur: Nach einem anonymen Hinweis legte sich der Geschäftsführer persönlich auf die Lauer und erwischte den 52-Jährigen auf frischer Tat.
Jetzt musste der Arbeiter sein Job bei einem Alu-Riesen gegen die hölzerne Anklagebank am Landesgericht in St. Pölten tauschen: Er fasste zwei Jahre bedingte Haft, sein „Spezl" wurde zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verdonnert. (Lie)