Alvorada-Kaffee ist pleite und erklärt die Insolvenz

Alvorada-Kaffee wird kalt und ist in die Insolvenz gerutscht. Das Unternehmen soll aber fortgeführt werden.

Der Kaffeegroßhändler "Alvorada Kaffee Vertrieb GmbH & Co" hat beim Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, berichtet der Gläubigerschutzverein AKV. Das Unternehmen beliefert mit seinen Produkten sowohl Einzelhandelsketten als auch Gastronomiebetriebe.

Sieben Dienstnehmer und 46 Gläubiger sind von der Pleite betroffen. Den Aktiva von rund 1,4 Mio. Euro (davon 1,1 Mio durch Absonderungsrechte belastet) stehen Passiva von ca. 2,4 Mio. Euro gegenüber. Die Insolvenzursachen liegen zu hohen Fixkosten. Auch ein Unternehmensberater konnte das Ruder nicht mehr herumreißen. Vor wenigen Wochen trat dann Geschäftsführer Peter Kramberger zurück.

Das Unternehmen soll fortgeführt werden. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.

(GP)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsWirtschaftskammerInsolvenz

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