Am Parlament wird jetzt wieder weiter gearbeitet

Wegen eines Corona-Verdachtsfalls stand der Betrieb fast zwei Wochen still, nun wird weiter gebaut.

Mitte März gab es unter den Arbeitern einen Mann mit Coronavirus-Symptomen. Die Parlaments-Baustelle in der Wiener City wurde geräumt. In den letzten Tagen waren statt 160 nur 20 Leute auf der Baustelle, um Sicherungsarbeiten zu machen.

Zum Glück gab es nun Entwarnung: Der Beschäftigte ist nicht mit dem Coronavirus infiziert, die Arbeiten am Wiener Parlament können nun in Vollbesetzung weitergehen. Schon seit Montag wird wieder gearbeitet. Probleme gibt es aber trotzdem: Nicht alle Materialien sind derzeit laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verfügbar, einige Arbeiter sitzen im Ausland fest und fehlen auf der Baustelle. Wegen der verordneten Sicherheitsabstände können nicht alle Vorhaben verwirklicht werden.

Als Vorsichtsmaßnahme werden am Parlaments-Areal keine Dixie-Klos benutzt, für die Arbeiter stehen Sanitätscontainer bereit, in denen es auch Desinfektionslösung gibt.

Zeitplan wackelt gewaltig

Wegen der Corona-Krise ist es laut BIG noch unklar, ob der Zeitplan hält. Ursprünglich hätte der Parlamentsumbau 2021 fertig sein sollen. Durch die Verzögerungen sei das aber jetzt unwahrscheinlich.

Eine der Hauptarbeiten spielt sich derzeit im Inneren des Parlaments ab: Im historischen Sitzungssaal steht ein großes Gerüst, die Decke mit historischer Dekorationsmalerei wird restauriert. Außerdem werden Stuckmarmor, Steinsäulen und Metalldekorationen an den Wänden gereinigt und restauriert.

Das 130 Jahre alte Parlamentsgebäude wird nachhaltig saniert. Ziele der Maßnahmen sind – neben der Behebung der Baumängel und Schäden – die Anpassung an geltende Gesetze und Normen (Barrierefreiheit, Brandschutz), die Nutzung der Raumreserven sowie eine weitere Öffnung des Hauses.

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