Amadeus-Award geht von längerem Event-Verbot aus

Die Kultur-Szene ist von dem aktuellen Veranstaltungsverbot stark getroffen. Der Amadeus Award zog die Reißleine und geht auf Nummer Sicher.
Gleich um ganze fünf Monate wird der österreichische Musikpreis verschoben. Am 23. April hätte der Amadeus in der Stadthalle stattfinden sollen. Daraus wird nur nichts. Erst im September wird ein Ersatztermin angedacht.

Die Frage die sich aber stellt: Die Regierung sprach von einem Verbot bis Anfang April. Die Show in der Stadthalle wäre also gar nicht in das Zeitfenster gefallen. Weshalb hat man also nun diese Maßnahme ergriffen?

Seitens der Pressestelle heißt es: "Bei einer Veranstaltung der Größenordnung (...) ist unbedingte Planungssicherheit erforderlich. Darüber hinaus ist in der derzeitigen Ausnahmesituation davon auszugehen, dass die behördlichen Einschränkungen für Veranstaltungen ausgedehnt werden. Der Schutz und die Sicherheit des Publikums und aller beteiligten Personen haben Vorrang"

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Die Musiklandschaft hat generell mit der aktuellen Situation zu kämpfen. Besonders Veranstalter von Konzerten müssen sich mit der neuen Situation zurechtfinden. Der Veranstalter "Arcadia" erklärte gegenüber "Heute" in einem ersten Statement: "Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen." Man versucht Events zu verschieben und nicht abzusagen.

"Showfactory" erklärte gegenüber "Heute", dass die Maßnahmen tatsächlich hart seien, wenn man es mit der Schweiz vergleicht. Dort gilt die Regelung nämlich erst ab 1.000 Personen. Man sei sich aber sicher, dass man mit der Grenze einfach alle Konzerte und Theatervorführungen einschließen wollte. "Die Herrschaften werden sich schon was dabei gedacht haben", heißt es.

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