Amazing Spider-Man & not so amazing Bösewichte

"The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" startet am 17. April in den österreichischen Kinos. Spätestens als Oscar-Preisträger Jamie Foxx ("Ray") für die Rolle des Titel-Bösewichts Electro gecastet wurde, durften Fans der Comicvorlage erleichtert aufatmen. Ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht: Der fantastische Mr. Foxx verleiht dem Spidey-Gegner Superschurken-Charisma und Sympathiewerte. Nicht in allen Comicverfilmungen glückten die Antagonisten so gut. "Heute.at" hat für Sie die Top 5 der misslungensten Bösewichte zusammengestellt.

("Ray", 2004) für die Rolle des Titel-Bösewichts Electro gecastet wurde, durften Fans der Comicvorlage erleichtert aufatmen. Ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht: Der fantastische Mr. Foxx verleiht dem Spidey-Gegner Superschurken-Charisma und Sympathiewerte. Nicht in allen Comicverfilmungen glückten die Antagonisten so gut. "Heute.at" hat für Sie die Top 5 der misslungensten Bösewichte zusammengestellt.

, 2007)

Wer sich an die Superhelden-Kartenspiele seiner Kindheit erinnern kann, denkt vermutlich mit einem melancholischen Seufzen an Galactus zurück. Hatte man diese Karte in der Hand, konnten die Gegner im Grunde einpacken. Galactus ist einer der bösesten, finstersten und gefährlichsten Schurken aus dem Marvel-Universum. Wie wurde er im zweiten "Fantastic Four"-Kino-Abenteuer dargestellt? Als intergalaktische Smog-Wolke. Danke, aber nein danke!

Platz 4: Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger in "Batman & Robin", 1997)

Dieser Schurke hatte wenigstens ein Gesicht, bewegte sich allerdings so grazil wie eine Gazelle in Skischuhen und lieferte seine unlustigen Einzeiler in Styrian-English ab. Seine Handlanger waren mit Schlittschuhen und Eishockeyschlägern bewaffnet. Gut, dass "Batman" und seinen Gegner neues Leben einhauchten.

, "Daredevil", 2003)

). Hoffentlich liefert er einen besseren Job ab als 2003 in der Rolle des "Daredevil". So farblos wie der blinde Kino-Helde waren auch seine Kontrahenten: Bullseye erwies sich als Schlafmittel, sein Auftraggeber Kingpin als Langweiler. Kingpin könnte übrigens im dritten "Amazing Spider-Man"-Abenteuer in grundsanierter Form wiederkehren. Mit bürgerlichem Namen heißt der Gangsterboss Wilson Fisk - und dieser taucht bereits in "Rise of Electro" kurz (und praktisch gesichtslos) auf.

Platz 2: David Banner/Absorbing Man (Nick Nolte in "Hulk", 2003)

2003 war kein gutes Jahr für Superschurken. Oder Helden. Nicht nur "Daredevil" enttäuschte auf ganzer Linie, auch die "Hulk"-Adaption des Oscar-prämierten Regisseurs Ang Lee ("Brokeback Mountain", "Life of Pi") kam weder beim Publikum noch bei den Kritikern gut an. Den negativen Höhepunkt stellte Hulks (). Dieser hat in den Comics keine Superkräfte, wurde daher kurzerhand mit dem Schurken Absorbing Man "gekreuzt". Im Film züchtet er Super-Pudel und sorgt für einen der lahmsten Endkämpfe der Kinogeschichte. In diversen Fanforen wurde David Banner hämisch "Absorbing Dad" getauft.

, Catwoman, 2004)

Dieser Frau kann niemand das Wasser reichen: Platz eins der Flop-5-Superschurken geht an Laurel Hedare aus der miserabelsten Comic-Verfilmung der letzten zehn Jahre. Die Frau ist eine böse Pharma-Firmenchefin, ihre Waffe ein Spezial-Make-Up das unverwundbar macht. 104 quälende Minuten dauert der Film, während derer den Zusehern ständig dieselbe Frage im Kopg herumgeistert: "Warum?!!". Warum dieser Film?!! Warum tut sich die hochintelligente (und dazu noch erfolgreiche) Sharon Stone das an?!! Comicverfilmungen liegen in Hollywood derzeit hoch im Trend, doch egal was auf uns zu kommt, Laurel Hedare wird immer einen Platz im Pantheon der misslungensten Superschurken haben.

 

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